Großdemo 9.7.2011

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Die Großdemo unter dem Motto: Baustopp für immer! mit anschließender Menschenkette gestern in Stuttgart war wie immer friedfertig, phantasievoll und trotz der Ansage des SWR "Polizei will bei S21-Demo wieder Zivilbeamte einsetzen" link , dass viele Zivilbeamte mitlaufen würden, sehr entspannt. 15.000 waren auf der Schillerstrasse, laut Polizeiangaben solls nicht mal die Hälfte gewesen sein.

 

Nana, so viele Zivilbeamte hat die Stuttgarter Polizei dann aber auch nicht, dass sie gleich Tausende abziehen müssten...

 

Auch ein bis zwei Dutzend Pro-S21-Mitläufer waren dabei, die sich in den Vordergrund drängen wollten mit ihren Schildern, die so aussahen, als würden sie von ein und demselben CDU-Fabrik-Förderband stammen. Sie wurden dann wohl netterweise von Fahnenträgern der Linken in die Mitte genommen, wir mir erzählt wurde. Über eventuelle Fotos im Netz inmitten der Linken werden sie sich bestimmt freuen. LoB hat das und alles andere fotografiert: link

 


Unsere übliche Route über den Cityring haben wir dieses Mal durch die Menschenkette ersetzt. Auf dem Schlossplatz war zeitgleich ein Kinderfest, das natürlich schon vorab für die vorbereitete Hetzkampagne (nicht erst seit dem blauen Montag am GWM) gegen uns benutzt wurde nach dem Motto, man müsste um die Kinder Angst haben, wenn die "gewaltbereiten Chaoten und Radikalinskis" unterwegs sind. Da wir dem nicht noch mehr Nahrung geben wollten, sind wir mit einer Bahnhofsumarmung im Bereich der Kundgebung verblieben.

 

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Weitere schöne Bilder zur Kundgebung gibt es bei Fotoapparat link

und bei EBENERDIG link

 

 

Der Spiegel online titelte: Volksfest statt Wutausbruch link

 

Laune, Lieder, Luftballons: Mit einer Großdemonstration haben Gegner von Stuttgart 21 auf die emotionale Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen reagiert. Doch statt einer erneuten Konfrontation schlugen die Redner ganz andere Töne an. Es herrschte fast Volksfeststimmung.

 

Ja, werte Presse: Das war und ist immer so. Die Volksfeststimmung knickte nur dann kurzzeitig ein und wurde etwas trübe, wenn die Gegenseite eskalierte. Müsste nachvollziehbar sein?

 


Veröffentlicht in Protest-Infos

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Kiat Gorina 07/11/2011 09:06


Das hört sich ja so an, als ob die Spiegel-Fritzen auf eine Eskalation warteten. Sie sind wohl Opfer ihrer eigenen Berichterstattung geworden ;-) Auf Julianes Fotos sah ich viele gute Sprüche! Da
müssen ja Grube und Co. die Ohren gescheppert haben :-)


stuttgart-steht-auf 07/11/2011 11:45



Ich bin ohnehin erstaunt, wie die Meldungen da immer gleichgeschaltet sind und fast alle so tun, als ob wir die Radikalinskis sind. Grade die Presse müsste Informationen genug in ihren Archiven
haben, wie friedliche Proteste in vergangenen Zeiten vom Staat behandelt wurden. Das lässt tief blicken...